Endlich Wochenende

und endlich Laufen. Im Verlaufe der letzten 2 Wochen haben sich doch bereits gewisse Entzugserscheinungen eingestellt. Sicher hat es in den vergangenen 6 Laufjahren den ein oder anderen (natürlich unbedeutenden und belanglosen) Rückschlag gegeben. Doch man hat sich immer wieder aufgerappelt. So auch jetzt.

Draußen malt der Regen kleine Kristalle an die Fensterscheibe und spielt in den kleinen Seen, die sich überall gebildet haben. Ich habe meine Laufsachen übergezogen, die Laufmütze übers Haupt gestülpt, heute sogar „Black Ice“ mitgehabt und … der Regen konnte mir gar nichts anhaben. Als hätte er meine Gleichgültigkeit den Wetterunbilden gegenüber bemerkt, stellte er, eine Viertel Stunde war vergangen, seine Gießaktivitäten gänzlich ein und traute sich erst wieder nach einer knappen halben Stunde, ich hatte den heimischen „Hof“ schon wieder erreicht, zu stänkern.

Huhhh, war das ein Läufchen. Klein aber fein. Nach Annes Aufbauplan durfte ich heute etwas mehr aufs Gas und das tat mir auch wirklich gut. Vor allem mental. So konnte ich im recht zügigen (?) Marathonrenntempo beginnen und musste erst die letzten 2 km ein wenig drosseln. Sicher ist das nun noch nichts wirklich nennenswertes. Bleibt der Puls dabei aber auch noch im gewünschten oberen GA1-Bereich, dann zieht es dir die Mundwinkel schon ein bisschen nach oben, wenn Du die Gesamtauswertung auf dem „Armlaptop“ siehst. So passiert.

Da ja sporteln bekanntlich ansteckt, ist die Rennschnecke auch gleich losgesockt …

Morgen kann ich dann mal ein bisschen länger und wieder moderater Laufen. Sicher sollte ich den Ivenacker Eichen mal wieder einen Besuch abstatten, um den Streckenzustand für unser großes Event zu überprüfen.

Und nicht vergessen. Bei längeren Läufen in Mecklenburg den Streckenverlauf zu Hause ansagen, denn die zwischendurch erforderlichen Schwimmstrecken erfordern einen höheren Zeitaufwand. Sch… Pfützen.