Wer einen langen hat kann sich ja freuen.

Ich hatte heute einen meinen ersten langen Läufe 😉 seit …, ich kann es nicht sagen. Da ich mich im Aufbautraining befinde, geht es ja nicht hauptsächlich um die Zeit, denn um die Geschwindigkeit. Mein Astral soll wieder lernen, wie sich Belastung anfühlt und die Sehnen und Bänder kriegen schonend beigebracht, es geht wieder los.

Da ich heute „verschlafen“ hatte, ging es erst relativ spät on the road. Da ich jedoch heute nichts weiter vorhatte, wars nicht so tragisch. Das Arbeitszimmer ist Sonntag Morgen eh immer „voll“, also lies ich Luft zu Atmen, zog den dreiviertel Laufzwirn an, tackerte das Orchester an den Arm und schnallte mit den Datensammler an den Arm.

Zuvor hatte ich nach einer geeigneten Laufstrecke im recherchiert. Es gibt ja Läufer, die ihre Trainings- und Wettkampfläufe immer fleißig im Internet zur Verfügung stellen, und so fiel die Wahl auf eine Rundstrecke von der Haustür aus.

Nach 1 km hatte ich das Stadtgebiet verlassen und befand mich auf befestigtem Kieselweg nach Pribbenow. Das Sonne hatte sich wieder hinter den Wolken versteckt. Da meine Sonnengläser nicht präsent waren, störte mich das wenig. Die ersten Kilometer verliefen sehr einsam, bis ich in Pribbenow den ein oder anderen wirquatschengernsonntagamzaun traf. Die Ortslage verlassend folgte ich dem Waldweg nach Vosshagen. Der Weg hatte sich unter dem Laub versteckt, sodass ich butterweich unterwegs war. Mein Knie dankte es mir und auch die Füße fühlten sich in den Fortitude3 pudelwohl. Kein hervortretender Schmerz, alles im grünen Bereich. Na gut, meine rechte Fusssohle macht mir schon ein wenig Sorgen, aber der Schmerz ist minimal und wird durch (???) sicher bald verschwinden.

Der Asphalt nach Jürgenstorf lies auf Grund des leicht welligen Charkters die kleine Pumpe etwas schneller schlagen, doch über 6 min/km wollte ich auf keinen Fall unterwegs sein. Diese Blumenpflückenläufe richten doch eigentlich mehr Schaden an, muskulär gesehen, als sie nutzen. Also gings im 5:50-er Schnitt durch Jürgen sein torf auf den Radweg in die City. Auch hier begegnete ich keiner Menschenseele. Sicher der Mittagszeit geschuldet.

Stavenhagen erreichend war beinseits immer noch alles im Lot, trotz die 10 km Marke bereits überschritten. Über den Sandkamp schwenkte ich in den Tannenweg ein und durchquerte die Stadt über Wall- und Neue Straße bis ich die Weststadt, das Ende meines sonntäglichen Ausfluges,  erreichte. Die Uhr schlug 1:15 Std. und so kam ich noch pünktlich zur „Fütterung“.

Das ist ja immer das Schwierigste: „Wann kommst’n wieda?“ sind diese Fragen, die man nie genau beantworten kann. Heute stimmte meine Aussage. Doch nicht erst einmal hatte ich mich entweder total verfranzt (verlaufen) und musste einen technischen 😉 Stop einlegen, der alle angesagten Ankunftszeiten zunichte macht. Dann gibts, verständlicher Weise, Stress.

Heute passte alles, die Sonne begrüßte mich vor dem Haus und das warme Bad ist sowieso das Beste am Laufen.

Morgen kann ich leider nicht laufen – Regeneratione ist angesagt, um am Dienstag unser größtes (und einziges) Stadion zu umrunden. Tartan muss belastet werden. Bis denne, in alter Frische.