Kopf hoch – 2. Pfingstrennen Boxberg

Gestern fand der letzte Lauf in meiner Frühjahrssaison statt. Wir waren am Morgen aus Jena nach Boxberg in der Oberlausitz gereist, um am wirklich gut organisierten Pfingstlauf am Kraftwerk Boxberg und dem sich daran anschließenden „Tagebaurestloch“ teilzunehmen.

Ich hatte mir viel vorgenommen und war entsprechend motiviert in die Oberlausitz gereist. Landschaftsflitzer und Corinna waren meine treuen Begleiter. Juliregen war leider verhindert und konnte nur fernmentale Unterstützung geben.

Nach dem Einlaufen, ich war total durchgeschwitzt?, gings recht zügig zum Start, der allerdings 500m von der Ausschilderung „START“ entfernt war. Nach kurzem Jogg kam ich dennoch pünklich an.

Die ersten 5 Kilometer machten mir deutlich, heute wirds verdammt schwer. Meine Beine waren nicht zu gebrauchen und auch mental war heute nichts mit mir los. Das die Strecke sehr hügelig und die freien Strecken (fühlbare 75%) mit Gegenwind aufwarteten … einen Grund findet man immer. Auch mehrere GELs und der Zauber-Traubenzucker konnten meinen totalen Einbruch nicht verhindern. Ich kam einfach die „Berge“ nicht hoch (Fürth und Garbek lassen grüßen). Ich war zu schwach für diesen Lauf.

Mein Paceverlauf: 5 km Halbmarathonrenntempo – 5 km Marathonrenntempo – 5 km ruhiges Dauerlauftempo – 6 km langsames Dauerlauftempo. Mehr gibts es zum Rennverlauf wohl nicht zu sagen. Sch … .

Nach sage und schreibe 1:49:47 Std. war ich dann endlich im Ziel. 50. Platz von 100 Teilnehmern. Immerhin auch eine neue „Bestzeit“. Die langsamste Halbmarathonzeit in meiner Wettkampflaufbahn. Somit kann ich diesem Lauf wenigstens als schlechtes Beispiel verwenden, mehr war es nicht.

Jetzt heißt es Kopf hoch, Fehler analysieren, regenerieren und … .

In 4 Wochen beginnt der Herbsttrainingsplan.

Impressionen

das Leiden hat ein Ende

trotzdem geschafft

Was war passiert ???