Sieben auf einen Streich

Heute gabs den letzten von insgesamt 7 Läufen, die über die Distanz von 12 km im Marathonrenntempo gingen. Das Wetter zeigt sich heute endlich mal von der erwartet schönen Seite und hatte auch Erbarmen mit uns Läufern. Die Sonne wurde nämlich zeitweise in den Wolken versteckt, um die Bedingungen ideal zu gestalten.

Bereits um 17 Uhr konnte ich nach dem warmup mit dem Haupttraining beginnen. Das Tempo hab ich jetzt wohl drauf, was mir die Durchgangszeit bei km 1 bestätigte: 4:49 min/km – Peng.

Die Taperingphase ist ja eingeläutet und so wird sich jetzt auch intensiver mit dem  bevorstehenden Hauptwettkampf beschäftigt. Tempotabellen werden ersonnen, Streckenpläne studiert, Laufberichte gelesen, Streckenvideos geguckt. Und: Die einzusetzende Kleidung wird vorbereitet. Da mein neongrünes, weit leuchtendes und natürlich tot schickes neues Singlet seit 5 Wochen in Frankreich unterwegs ist,  packte ich heute erst mal die neuen XSocks aus, die den heiligen OEM 13 laufen dürfen und hab ihnen gleich mal die weite Läuferwelt gezeigt. Ist schon ein super Laufgefühl mit den unused Füßlingen.

Zur Versorgung hatte ich mir heute seit Ewigkeiten mal wieder meinen Trinkgurt umgeschnallt und mich gleich wund gescheuert. Verdammte Sch… . Man isses nicht mehr gewöhnt. War aber ganz gut, das ich was zu Süffeln hatte, die 17°C fordern doch ein bisschen Substanz. Auch bei langsamer Fahrt voraus.

Leider habe ich auch heute wieder keinen Gleichgesinnten getroffen. Das ein oder andere Fahrrad war unterwegs mit mehr oder minder sportlichen Sattelhockern. Ansonsten das gewohnte Bild in den Dörfern. Gewühle auf den Höfen, lautes ?? der Kinder und Hundegebell, wo Du auch in die Nähe kommst.

Lange Rede kurzer Unsinn: 12 km in 4:48 min/km bei 83% HFmax – Das gibts doch wohl nichts zu meckern?

Da die meisten wettkampforientierten Freizeitläufer ja alles erfassen, hier mal eine Statistik meiner 7 Läufe.

Morgen wird regeneriert und der Testwettkampf am Sonntag vorbereitet.