Perfektes Wetter – Perfekter Lauf

Ja ich muss mich heute wirklich mal loben. Alles war suuuuuper.

Der Trainingsplan der vergangenen Woche wird ja in dieser wiederholt, nur mit höheren Umfängen. Endlich.

Heute konnte ich endlich mal vor fünf die Laufschuhe schnüren. Das Wetter war fast perfekt, wenn der hässlich kalte Wind nicht gewesen. Also rein in die Laufsachen und ab nach Rottmannhagen. Das letzte Mal lief ich die große 15-er Runde Anfang Januar. Doch wirklich neues hat sich um das Straßendorf nicht ereignet. Der Schnee ist nun fast verschwunden, dafür sind die Straßen nun im Eimer. Mich als Läufer solls nicht stören, der vorhandene, lochfreie Belag reicht noch zum Laufen.

Von Anbeginn hatte ich ein super Laufgefühl. Ich schlug anfangs ein 5:30-er Tempo an und mein kleines Herzilein war damit völlig unterfordert. Es pumpte ständig unter 75% HFmax. Also kein Grund zur Sorge.

Ja, ich muss zugeben, das ich die ersten 1000 m ein wenig mit dem 35-er vom Wochenende zu tun hatte. Doch es lief sich weg und nach 2 km-ern war alles wie immer. Sicher vermutete der Astrale, das es heute wieder etwas länger wird und passte sich an. Denn auch auf den bergauf Passagen blieb ich im supi Bereich.

Der Rückweg von Jürgenstorf war dann alles andere als angenehm. Der kalte Nordwind blies mir voll ins Gesicht. Dieser alte Sack, wo ich doch bereits das Ganzjahres Hütchen trug. Und vermummt hatte ich mich auch nicht.

Herzfrequenz - Schrittfrequenz - Höhenprofil

Als ich dann nach 1:28 Std. die 15,5 km geschafft hatte, gings wie ein geölter Blitz in die Wanne. Man waren meine Knie blau gefroren. Diese arktischen Winde sind eben echt tückisch oder türkisch oder … einfach schitt. 😉

Im Durchnitt war der Dorfteich einen halben Meter tief und trotzdem war die Kuh ersoffen. Spaß beiseite. Im Durchschnitt pochte der kleine Apparat 73% seiner max. Leistung und ich bewegte mich mit 5:40 min/km. Wenn das mal kein guter Abend ist. Es geht voran …

Und wem es draußen immer noch zu kalt ist, der kann auch drinnen laufen: