MRT – ich kanns immer noch

Die vorletzte Woche im Trainingsplan ist bereits den 2. Tag alt und heute durfte ich endlich wieder laufen. Gestern wars ja auch nicht so schön, also heute. Ist natürlich Quatsch, gestern war selbstverständlich Regeneration angesagt nach dem tollen Run vom Sonntag Vormittag.

Kurz nach dem Start - erste Sortierungen waren abgeschlossen und die Weiber hingen an mir 😉

Nach der Arbeit hieß es zügig anziehen, bevor die Sonne verschwindet. Ich lief mich ein und startete recht zügig zum 8 km MRT-Läufchen. Wie fast immer war ich die ersten 500 m zu schnell. Ganze 8 Sekunden – na sowas 😉 . Doch Herzilein sagt, alles ok, Du kannst weiter so. Und so tat ich dann auch. Ich wählte die bekannte Strecke, die, welche mir am Schluß noch eine kleine Steigung bietet. Nach 4000 m hieß es kehrt und wieder zurück. Hatte ich auf dem „Hinweg“ noch das Gefühl, zu warm bekleidet zu sein (kurze Laufhose und kurzärmliges Shirt) so erfuhr ich nach der Wende den Grund für meinen Trugschluß. Rückenwind hieß das Zauberwort, der sich nun von vorn bemühte. Und das ganz ordentlich.

Ich hielt mein Tempo und versuchte, durch eine höhere Schrittfrequenz (+2 Schritte pro min 😉 ) den Wind zu überlisten. Doch der Puls stieg und ich konnte nichts dagegen tun. Mein Schlussberg brachte mich dann knapp an die 90% HFmax – kannste machen nix. Im Rennen nimmst Du da natürlich raus, doch heute hieß es Tempo trainieren. Also hielt ich dagegen.

Nach 38:45 min hatte ich die achttausend Meter geschafft und war es auch. Das Wochenende steckte mir noch in den Beinen und der Cooldown nachhause ging sehr gemächlich. Ich hatte deas Tempo bei 4:49 min/km gehalten und pulste mit 85% HFmax. Also alles noch im Rahmen.

Nach einem Entspanungsbad und dem Abendessen ließ ich mich an den Schreibtisch fallen und da sitz ich nun, immer noch nicht richtig da. Morgen wird regeneriert, um am Donnerstag die Glykogenspeicher beim 32-er noch mal richtig leer zu machen. Dann ist Carboloading angesagt. Alles wird gut …

Man beachte den "Gegenwindsprung" bei km 4 (echt irre)