früh rennn fetzt

Der gestrige Abend war dann nicht mehr zum Laufen geeignet. Zu lange hatte ich wieder für die Erledigung meiner Tagesaufgabe gebraucht und somit musste ich auf heute früh verschieben. Klappte endlich mal Brötchenverdientechnisch. Leider wird es dann doch nicht so zeitig hell, sodass es die ersten Kilometer im Dunkeln auf die Piste ging.

Das letzte schnellere Läufchen fand am 29. Dezember letzten Jahres statt, nachdem wir die Piratenbucht bei Tijarafe erwandert hatten. Ich sockte seinerzeit von unserem Urlaubshäuschen nach Puerto Naos und von dort nach weiter nach El Remo, um dann auf dem Rückweg in der Stadt mit dem schwarzen Lavasandstrand auf meine lieben Abholer zu treffen. Damals, im letzten Jahrzehnt, war ich 15 km unterwegs. Durch die Umfangsreduktion sollten es heute „nur“ 14 sein.

Für die frühe Tageszeit war es auch heute wieder angenehm warm, zumindest lagen die Temperaturen über dem Gefrierpunkt und Schneefreiheit war auch gegeben. Somit waren Dreiviertel-Tight und Basecap angesagt. Ich lief zum Waldstadion und spulte dort tapfer meine Runden ab. Der Trainer hatte intensiven Dauerlauf verordnet und den absolvierte ich auch. Sechs Runden inclusive „An- und Abreise“ ließen die  70 Minuten mehr oder weniger schnell vergehen.

Das bekannte Uhrwerk funktioniert noch und meine Lauflinge auch (wieder). Lediglich das Kopfkino hatte mit der immer gleichen Strecke so seine Not. Durchgehalten habe ich natürlich trotzdem. Somit ist dann die „Tempoeinheit“ für diese Woche auch schon wieder erledigt und die Langzeitausdauer steht auf der Tagesordnung. Die 3 Wochenendtage werden erneut durch 50 km rennen versüßt. Das Wetter soll ja bombastisch werden … Da werden ja ja wieder viele Läufer treffen 😉