„Familientreffen“ in den Eichen

Heute waren die ersten 1000-er Intervalle angesagt und auf Grund der Wetterlage entschloss ich mich für das Laufen im Schatten der Ivenacker Eichen. Dabei traf sich wieder mal alles was Rang und Namen hat in der Stavenhagener Laufszene.

Ich meine, Björn war auch da und hatte dort heute seinen Blumenpflückenlauf (Sauerstofflauf) zu absolvieren. Ich war gleich von zuhause losgesockt, um auf dem Rückweg mein Auto vom Fahrradhändler des Vertrauens an seinen angestammten Schlafplatz zu überführen. Nach 4 Tagen war heute endlich mein Drahtesel fertig, neue Zähne gabs auf der Hinterachse und was neues zum Anfassen (komplette Lenkererneuerung).

Am Waldstadion schaute ich zunächst der „Blümchen jagenden Fraktion“ hinterher, um dann im 4:10- er Tempo hinterher zu speiken. Der heutige Tag war ja voller Überraschungen. Erst habe ich meinen neuen Hirsch abgeholt und dann noch meinen Foodpod erstmals mit dem großen „Brotkasten“ zum Einsatz gebracht. So war es mir dann mal wieder vergönnt, während des Laufens einen Tachometer zu haben, was sich meines Erachtens auch in den Zeiten niederschlug. Aber wer weis – Einbildung ist ja auch ne Bildung und Psychologie sowieso da A und O, besonders bei Läufern. Die kleine Erbse will immer neu motiviert (veralbert) werden.

So war der erste km dann bereits nach 4:09 zu Ende. Auch gut. Die Eichung verfehlte den km Punkt nur um 5 m. Nach einem lockeren Joggerchen, bei dem ich dann an Björn und seiner Fahrradbegleitung vorbeijoggen durfte, gings auf den 2. Abschnitt. Auch hier war alles wieder im Bereich und mit 4:08 min/km sogar ein wenig zu schnell. Doch wenn man das auch beim letzten Intervall schafft, geht das schon in Ordnung. Da ich’s nun wahrscheinlich besonders gut machen wollte, lag ich auf meinem 3. Abschnitt, der dann am Ivenacher Pavillon endete mit 4:15 min ein bischen ganz schön daneben.

Ich muss jedoch feststellen, das ich zu keinen Zeitpunkt eine wirkliche Überforderung feststellte. Und wenn ich dann auch noch auf die Temperatur zu sprechen kommen will, dann wars mit 23°C ja auch nicht gerade optimal. Trotzdem liefs perfekt. Ich hatte mir im Vorfeld des Trainings schon so meinen Kopf zerbrochen, doch nun gings besser als erwartet.

Die nachfolgenden Abschnitte gingen mit 4:09 – 4:06 – 4:09 – 4:10 total in Ordnung. Und auch die Pulswerte konnten sich sehen lassen.

Laufen Ivenacker Seerunde am 21.07.2009:  Tempo - Distanz - Diagramm

Laufen Ivenacker Seerunde am 21.07.2009: Tempo - Distanz - Diagramm

Am Waldstadion angekommen, war ich dann doch froh, die Einheit hinter mich gebracht zu haben. Ja, ich weis. Ich habe es mir ja selbst ausgesucht – stimmt ja auch und deshalb ist die Freude um so größer, wenn die Zielstellung erreicht wurde. Also sockte ich im 6:30-er Schluppischritt in die Innenstadt, um nach 1,5 km mein Auto nach Hause zu bringen.

Das wirklich Spannende folgte natürlich nach dem Duschen – die Auswertung. Und wenn man neues Equipment hat, gibts natürlich auch neue Erkenntnisse. Die Schrittfrequenz konnte endlich mal ausgewertet werden. Und so schlecht, siehts garnicht aus.

Zitat: „Profisportler laufen mit einer Frequenz von etwa 180 Schritten/Minute. Für Hobbysportler sind über 170 Schritte pro Minute ein guter Wert.“

Meine Schrittfrequenz der rechten Fußes

Meine Schrittfrequenz der rechten Fußes

Also wie man sieht, komme ich dem Ideal doch schon ganz nahe. Wenn es mir jetzt noch gelingt, die Schrittlänge zu erhöhen … Haile ich komme. 😉

Morgen ist Regeneratione angesagt, da werd ich dann mal getreu der Vorgabe für 2 Stunden meinen Hirsch die Landschaft zeigen.