Es gibt da so Tage …

… da liege ich nach dem abendlichen Läufchen in der Badewanne, spüre wie die Anspannung langsam nachlässt, die Muskulatur ihre Schlafposition sucht und findet und ich mich frage: „Warst Du jetzt mal schnell 17 km laufen, so gleich nach der Arbeit?“. Der Normalbürger macht da ’ne Radtour draus oder hebt sich das fürs Wochenende als Wanderung auf, so mit Rucksack und Picknickbesteck. Wir Läufer sind eben irgendwie anders.

Schön war’s allemal, wieder. Ich konnte mit herrlichem Sonnenschein zum laDL starten. Die Uhr zeigte fünf. Ich verzichtete auf die Beleuchtung, hatte ich doch geplant, vor Einbruch der Dunkelheit den Stadtrand erreicht zu haben. Wieder wählte ich eine Waldrunde und wieder gabs neue Entdeckungen. Ich folgte dem Radweg nach Klockow, um nach 5,5 km in Richtung Wald abzuzweigen. Heute fand ich den „richtigen“ Weg, den zumindest, der durchgängig mit Split bedeckt und so angenehmen zu belaufen war. Nach 3 Kilometern verließ ich den Wald auch die Sonne hatte sich „auf die andere Erdhalbkugel verkrümelt“.

Erst mal musste ich ein bisschen "hochklettern", aber dann

Heute gings in Richtung Jürgenstorf, zwei Kilometer nur bergab. Das merkt man dann schon in den Knien. Weiter folgte ich dem bekannten Weg nach Pribbenow (Läufer getroffen), von wo ich dann über Neubauhof den Heimweg antrat. Die Dunkelheit war nun vollends hereingebrochen und ich sah kaum die Hand vor Augen. Sturzfrei erreichte ich den Stadtrand und konnte nach 90 Minuten den Klingelknopf betätigen.

Den gestrigen Lauf spürte ich vor allem zu Beginn des Trainings noch ein wenig, es hat sich aber im Verlaufe des Abends einfach weggelaufen, wie es sich gehört. Morgen folgt dann die 2. Tempoeinheit in dieser Woche. Leider wird wieder mehr getrabt als gelaufen, aber so ist Training … es macht nicht immer riesigen Spaß. Manchmal eben nur Spaß. 😉