Ich bin wieder hier, in meinem Revier.

Ich hoffe, alle treuen Leser sind noch da. Ich bins auch wieder, nach dem 2 wöchigen Auslandsaufenthalt.

Das Wetter war auf der quadratischsten Kanareninsel wirklich super, nur beim Laufen gab es einige, erwartete Anpassungsprobleme. Besonders in der ersten Woche musste ich mich erst an die neuen Herausforderungen  erst gewöhnen.

Das Laufen fand ja grundsätzlich abends statt, dann hatte sich die Sonne hinter die Berge verkrümelt und man konnte bei Temperaturen um die 30°C wenigstens im Schatten laufen. Die 100 Hm, die meine Standardlaufstrecke hatte (für eine Runde von ca. 6 km), war auch etwas ungewohnt für mich. Wenn mehrfach durchlaufen, kamen dann schon mal an die 160 Hm zusammen. Da verwundert es dann auch nicht, wenn man ein wenig mehr schnauft, als gewöhnlich.

Doch nachdem mein Schwellentraining in der Urlaubswoche 1 eher ein ruDL war und ich auch bei den Intervallen die Vorgabe nur über die Hälfte der Wiederholungen schaffte, hat es mir wirklich viel gebracht.

Besonders an Erfahrungen, die du hier im Flachland und bei niedigen Temperaturen um die 20°C nicht sammeln kannst. Ich habe bemerkt, das sich der Körper in relativ kurzer Zeit sehr gut aklimatisieren kann. So waren die Pulswerte eher nicht das Hauptproblem. Na und mit meinem neuen Trinkrucksack hatte ich dann auch endlich das leidige „Wer bringt mir Wasser“ Thema gelöst.

Als besonderes Highlight möchte ich meinen Berglauf am 25.07. bezeichnen. Seit 3 Jahren im Auge, habe ich nun endlich einmal die Strecke zur Playa de Venêgura unter die Laufschuhe genommen.

Puerto de Mogan nach Playa de Venêgura

Gestern nun wurde mein „10-er Aufbauplan“ mit einem wirklich schönen Wettkampf beendet. Leider konnte ich noch (!) keine wirkliche Leistungssteigerung in die Bestenliste eintragen. Aber ich will mal die Flinte nicht gleich ins Korn schmeißen und den Plan der letzten 6 Wochen und besonders deren Umsetzung anzweifeln. Obwohl man schon so seine Bedenken hat ??? Doch auf Grund der „heißen“ Temperaturen habe ich viele „Qualitätseinheiten“ modifizieren müssen (?) oder ausfallen lassen. Dann wunderts nicht. Sicher bin ich mental auch noch nicht auf dem richtigen Wege.

Trotzdem habe ich die 19. Vattenfall City-Nacht mit einer wirklich guten Erfahrung beendet. Man kann zum Ende hin sein Tempo vom Anfang wirklich wiederfinden. Wenn es mir nun noch gelingt, den verbummelten Mittelteil zu optimieren, bin ich der Jahreszielzeit schon ganz dicht auf den Fersen.

endlich mal wieder ein Finisher-Shirt 😉

Heute nun fallen mir bald die Unterschenkel ab, deshalb werde ich nachher noch mal ne kleine RECOM-Runde drehen. Sind ja unter 30°C, bekannte Bedingungen. Morgen dann beginnt der heilige Marathontrainingsplan für den Herbst. Endlich …

2 Kommentare:

  1. Du hast uns ja deine 10-km-Zeit vorenthalten. Die musst du uns natürlich noch mitteilen!!!
    Das T-Shirt gefällt mir übrigens sehr. Soeins hätte ich auch gerne. Aber ich bin momentan in weiter Ferne. Dass eine Reise nach Berlin nur ein kurzer Ausflug wäre, kann ich von Freiburg aus ja nicht behaupten.

  2. Hier noch der Nachtrag: 10km in 43:30 min

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