(via @instagram) Sommerurlaub in der schönsten Blockhütte der osterzgebirgischen Himmelssphäre

Stavenhagen: Sommerurlaub in der schönsten Blockhütte der osterzgebirgischen Himmelssphäre … Umplanung des diesjährigen Sommeraufenthalts. Schellerhau ist einer der Orte, in die man immer wieder gern zurückkehrt. Last stay 2014: Guckst Du hier

Weißerritzhütte Schellerhau

 

Artikel aus 2014:

14 8000-er oder #14achtausender oder #14achttausender

Auch der Vizetreppenmeister vom vergangenen Wochenende hatte ein gutes Gefühl, als wir am Samstag früh, pünktlich um 8:29 Uhr zur 14-Achttausender Tour durchs Osterzgebirge aufbrachen. Anfangs versuchte der Hochnebel noch, uns den Spaß zu verderben. Uns, dem Ulf und mir. Es war einfach lächerlich, was er da versuchte. Bereits nach 13 Kilometern, wir hatten den Kahleberg erreicht,gab er auf und die Sicht wurde immer faszinierender.

Der besondere Clouw dieser Tour war ja nicht nur die geplante Distanz von 71 k mit an die 1,7 Kilometern vertikal, die zu absolvieren waren. Immer wieder musste ein Stempel gesucht werden, der den erreichten 8000-er markiert. Anfangs gelang das ganz gut. Doch mit unserer zunehmenden Laufzeit schächelten auch die Markierungen.

Am Fuchshübel schlug erstmals dem Fass den Boden aus, als am Hinweisschild („Stempelstelle verlegt“) zu lesen war. Unfassbar. Selbst der Ruhepol an meiner Seite konnte es nicht fassen. So liefen wir dennoch alle Stempelstellen ab. Die Motivation stieg und sank, wie das Wetter. Und irgendwann war dann erst einmal vollstopfen am Grenzübergang zur tschechischen Republik angesagt. Da ich meine Ausflugskasse in der Ferienwohnung ließ, mussten wir mit Ulfs Beständen klar kommen. 10 € und 100 Kronen sind nun nicht das Budget, was zu großem Schlemmerbuffet einlädt. Dennoch wurden wir satt uhnd sockten die von mir geschätzten restlichen 16-18 km in Richtung Holzhau. Kilometer 50 war erreicht. Also gar nicht mehr so weit. So die Annahme. Die Strecke schlengelte sich nun Immer auf dem alten Bahndann entlang. Endlose 7 Kilometer, die, so schön sie auch waren, auf Dauer auf die Oster..r gingen.

Immer wieder galt es, neue Motivation aufzubauen, was auch (nahezu perfekt) gelang. Was willste auch machen, so auf dich zu zweit gestellt. Die Tagesaufgabe war klar. Dennoch erwiesen sich die letzten beiden Gipfel als wahre Herausforderung, was deren Auffinden betraf. Nicht immer war der höchste Punkt der Gipfel. Doch irgendwann, nach endlos erschienenen 73 Kilometern war auch der letzte Gipfelstempel abfotografiert. Tschagga.

Nun galt es „nur noch“ zum Ausgangspunkt zurück zu laufen, wo noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren galt. Das Ziel vor Augen aber auch die Berge und Täler, die es zu durchschreiten galt. Man, war das ein Brett. Ich hatte mittlerweile das letzte GEL vernascht (insgesamt 4) und griff zur Wunderwaffe „Traubenzucker“. Wohlwissend, dass der Körper nicht von dem Zeug lassen kann, wenn man einmal damit anfängt. Aber er nahm wieder Leistung an, der Astrale, als wir in gepflegter pace den Becherbachweg hinunter joggten. Mittlerweile hatten wir die 75k Marke überschritten und es wurde ja leichter, wie immer, nach 75 Kilometern 😉 Was man eben so alles versucht, ihr wisst schon. Die vielen Höhen und Tiefen auf den längeren Ausflügen machen es ja so reizvoll.

Die Motivation wurde immer schwerer bis wir, mittlerweile stand bereits eine 8 an erster Stelle des Tageskilometerzählers, endlich „unsere Wiese“ rochen. Der ortsansässige Landwirt hatte ganze Arbeit geleistet 🙂 Und wir sahen unser Ferienhaus. Welch ein Anblick. Nach gut 83 Kilometern und über 2000 Höhenmetern erreichten wir nach gut 11 Stunden Laufzeit endlich den Startpunkt. Man war das ein Lauf. Husten und Schnupfen hatten keine Chance. Und auch so ein Treppendoppelmarathon mit +8848 Höhenmetern kann einen gepflegten Samstagsausflug, eine Woche später, nicht wirklich verhindern. Danke Ulf, das war ne supi geile Kiste!!!

Am Sonntag Abend dann durfte ich noch eine kleine Lockerungsrunde anhängen. Alles fühlte sich gut an, für die Abschlusswanderung am Montag, die uns noch einmal 4,5 Stunden Abschied nehmen ließ.

Danke auch für die Bilder an Ulf während unserer gemeinsamen Reise auf die 8000-er (dm) des Osterzgebirges.

Startpunkt Schellerhau

km 0 Schellerhau – Start 08:29 Uhr

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km 18 Geisingberg

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km 33 Kahleberg

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km 38 Aufstieg Scharspitze

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Im Wald – keine Ahnung. Wasserdepots auffüllen

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wunderschöner Trail

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Über endlos viele Brücken musst du geht, um auf allen 14 Gipfeln zu stehn.

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Fressparadies Moldava

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Messpunkt 13 (km68) – nur noch ein Gipfel und dann nach Hause

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frisch ist anders … nur noch 15. Wusste ich dort aber noch nicht.

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km 72,xx zum letzten verf… Gipfel. Wieder lange gesucht.

 Keiner zweifelt es an, aber die Fotos gehören dazu: Hier klicken