Operation #3Points – Bluetrail Tenerife 2014

Share

Da sitzt er nun. Im Flieger der Iberia nach Madrid, um am Tag darauf auf die Kanareninsel Teneriffa zu fliegen. Nicht zum jährlichen Resturlaub, der seit Jahrzehnten in den Herbstferien genommen wird. Nein, diesen gibt es in diesem Jahr nicht. Er wurde der UTMB-Woche in Chamonix geopfert. Wobei opfern definitiv das falsche Wort ist.

Vor 7 Wochen wurde dieser Traumurlaub mit dem Start beim CCC gekrönt. Und bereits am Tag nach dem Zieleinlauf wurde das Projekt 3Points geboren.

Im Jahre 2012 stieß ich erstmals auf den Lauf. Ein Trail quer über die Kanareninsel Teneriffa. Ein echter Lauf mit Charakter, denn er verläuft von Coast to Coast, der auch noch den höchsten Berg Spaniens mit einbezieht. Knapp unterhalb seines Gipfels wird die maximale Höhe von 3550 Metern bereits (oder erst) nach 56 Kilometern erreicht. Ein knapper Marathon wird anschließend zur Nordküste gelaufen.

Seit 2011 existiert dieses Event, das bereits von einigen Läufern der Trailelite Spanien gewonnen wurde. In diesem Jahr, seine 4. Austragung steht an, werde auch ich den „Bluetrail“ laufen. Es bleibt wenig Zeit zur Aklimatisierung. Am Freitag werde ich, 10 Stunden vorm Start, auf der Kanareninsel eintreffen. Hoffentlich ausgeschlafen aus Madrid, wo ich die Nacht verbringen werde.

94 Kilometer stehen in der Ausschreibung. Es werden +5700 Höhenmeter angegeben. Ich werde es prüfen. Trailrunning ist nie exakt messbar. Das Finish zählt, in meiner Leistungsklasse.

Höchstlaufzeit23 h

Länge93,950 km

Typ: Wanderweg 65 %, Feldweg 24 % y Asphalt 11 % (annährend)

Aufstieg5.798,68 m

Abstieg5.798,68 m

Höhenunterschied total11.597,36 m

In jedem Fall bei der ersten Teilnahme. Nach maximal 23 Stunden wird das Ziel abgebaut und man erhält … nichts. 😉 (materielles).

Imposantes Höhenprofil

Imposantes Höhenprofil

Dabei liegt die besondere Herausforderung in der „extremen“ Höhe, in der man sich einen knappen Marathon bewegt. Bereits in Chamonix (CCC) war ich froh, wieder unter 2300 Metern Höhe zu sein. Hier geht es sehr lange noch viel höher hinaus. Der Sauerstoff in der Luft wird knapp. Hinzu kommt der recht steile Aufstieg über die Geröllfelder zum Pico del Teide hinauf. Es wird ein Tanz auf Messers Schneide. Doch war wäre das trailen ohne die Herausforderung?

PicodelTeide

Gestartet wird um Mitternacht. So haben wir den Tag vor uns. Zum Sonnenaufgang (9:00 Uhr) muss man am Parador auf den Canadas sein. Ein Hotel inmitten der Canadas mit gehobenen Preisen. Eine erste kritische CutOff Zeit. Zuvor wird bereits nach 2 Stunden und noch einmal nach 5:30 Stunden gesiebt. Es heißt am Gas zu bleiben.

Die Berichterstattung wird eine spärliche sein. Jedoch ist mein Twitteraccount bereit für die Zwischenzeiten und auch auf der Website des Veranstalters wird es laufende Infos geben. Ebenso kann, wie andersowo ebenfalls, eine Liste favorisierter Läufer erstellt und online verfolgt werden.

Guckst Du hier: http://www.tenerifebluetrail.com

Ich wünsche ein erlebnisreiches Wochenende. Ich werde es mit Sicherheit erleben. Mein letzter dicker Fisch in diesem Laufjahr. Wir lesen uns im Ziel in Puerto de la Cruz.!

2 Kommentare:

  1. Pingback:Geburtstag der Ultratrailrunner –   Trailrunning nicht nur im Norden

  2. Pingback:Es geht wieder los. –   Trailrunning nicht nur im Norden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.