Mit Opa unterwegs

Heute sollte ich mit Opa unterwegs sein.

Opa sind meine ältesten Laufschuhe im Stall. Die guten alten Cumulus 9 (in dunkel rot, wer da bloß darauf gekommen ist) habe ich immer noch nicht entsorgt. Zwischenzeitlich hatten sie schon mal ein wenig schlapp gemacht. Doch Opa hat sich wieder erholt und nun steht er 32 km vor der Rente. Aber es gibt eben so Schlappen, die machen auch in der Rente noch einen guten Job. Und so wirds mit denen wohl sein. Gekauft habe ich die Teile am 01.12.2007 in der Altmarkgalerie (Runnersspoint) in Dresden. Sogar einen Halbmarathon haben sie mich schon ertragen – meinen besten bisher (zeitlich gesehen).

Also Schuhe geschnürt – die Kleidung hatte ich ja gestern bei gleichen Temperaturen bereits getestet. Nur ein paar Handschuhe sollten es heute dann doch schon sein. Eine kleine Briese zischte um die Ecken der Weststadt.

Ab durch die Stadt und den Stadtpark on the Road to Klockow-City. Kurz vorher wurde jedoch auf die neue Straße Richtung Eierhof abgezweigt. Auf dem Weg dorthin wollten mich doch glatt 2 Autofahrer (also 1 Fahrer und seine Navigatorin) mitnehmen. Wirklich sehr lustig. Na so sind se halt – ganz hinten. Zum Glück hatte ich meinen Player „im Ohr“, sodass ich die Worte nicht alle verstehen konnte. Weiter gings durch den nordlichen Ableger vom Vossholz und an dessen Ende bituminell nach Ivenack. Herrliche Strecke und auch noch abwärts, da rollts. Hier war dann der Zeitpunkt für mein Lunchpaket gekommen. Heute gabs lecker ISOSTAR-GEL Orange – hatte ich ja schon 3 Tage nicht mehr. Am Ivenacker See angekommen, entschloss ich mich für die Runde im Uhrzeigersinn – 18 km wollen ja auch erst mal erreicht sein. Mit dem Weg war es wie immer um diese Jahreszeit und nach dem Winter – alles zerfahren und huckelig. Na man erträgt’s. Was willste machen.

Am km 2 der Seerunde überholte ich noch die Neuanschaffung der Försterchenbrigade der  Ivenacker Eichen. Einen Pistenbulli. Jedenfalls sieht er so aus. Hat nur noch ne „Schippe“ vor dran und ’nen Hänger hinten. Na den Wegen schadets auf keinen Fall.

Die Zeit des Laufes verging heut‘ wie im Fluge. Kurz vorm Zieleinlauf legte mein MP3-Player noch mal die Startmusik des Dresden Marathon auf, das war doch ein gelungener Abschluss.

Die vorgegebene Zeit habe ich ganz gut getroffen – der Puls etwas erhöht, aber noch im Limit. Und: Mein ersten Lauf unter der Woche (in diesem Jahr) ohne meinen Mamut, die „geliebte“ Stirnlampe.

Da hatte man endlich mal wieder den Kopf frei. Morgen ist dann wieder Rock’n Roll – 15 x 1 km Intervalle.

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